06.01.2009 / Titel / Seite 1

Phosphor über Gaza

Von Jürgen Cain Külbel

 

Die israelische Armee hat bei der Invasion von Bodentruppen im dichtbesiedelten Gazastreifen offensichtlich Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt. Das berichtete die britische Times in ihrer Montagausgabe. Einem Ärztebericht aus Gaza zufolge sollen gegen die Palästinenser auch Munition mit abgereichertem Uran (Depleted Uranium - DU) und sogenannte DIME-Brandbomben eingesetzt worden sein. Die blutige Bilanz des israelischen Feldzugs in zehn Tagen: 530 getötete Palästinenser, darunter 92 Kinder, und 2500 Verletzte.

Laut Times hat »Israel Bomben mit weißem Phosphor eingesetzt, um die (eigenen) Angriffe auf den starkbevölkerten Gazastreifen >abzuschirmen

<. Als die israelische Armee am Sonntag die Stadtränder von Gaza erstürmte«, seien die »verräterischen Tentakel aus dickem weißen Rauch« zu sehen gewesen, »die das Vorrücken der Truppen abdeckten«. Ein israelischer Sicherheitsexperte erklärte dazu enthusiastisch: »Die Explosionen schauen phantastisch aus, und sie produzieren sehr viel Rauch, der den Gegner blendet, so daß unsere Streitkräfte rein können.« >Weiter unter:

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